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Aktuelles

Alle Neuigkeiten, alle Aktivitäten, alle Nachrichten und alles Wissenswertes über das LWL-Pflegezentrum Dortmund finden Sie hier:

Wegen der Corona Pandemie finden derzeit leider keine öffentlichen Veranstaltungen statt.

Besuchsregelung während der Corona-Pandemie

Besuche im LWL-Pflegezentrum-Dortmund sind auch in der Corona-Pandemie möglich. Wir bitten Sie, die folgenden Regelungen zu beachten:

1. Bitte melden Sie vor ihrem Besuch bei uns an. Die Telefonnummern der Wohnbereiche finden Sie unter Kontakt.

2. Wir werden Sie vor dem Betreten des Wohnbereichs mit Hilfe eines Schnelltests auf eine Covid-19 Infektion testen.

3. Bei täglichen Besuchen wird auch täglich ein Schnelltest durchgeführt.

4. Es ist unumgänglich während ihres Besuches eine FFP2-Maske zu tragen.

Kolleg:innen der Zeche Zollern werden in Corona-Zeit zu Pflege-Helfern

Dortmund (LWL). Das ist eine sog. „Win-Win-Situation“ für alle Beteiligten: Mehrere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern, das während der Shutdownsimmer wieder geschlossen war, sind als Helfer im LWL-Pflegezentrum in Aplerbeck tätig gewesen

Dort leben ältere Menschen mit chronischen psychischen Erkrankungen, Suchterkrankungen und geistiger Behinderung. „Meine Arbeit hier hat mir viele Einsichten und Erkenntnisse gebracht“, sagt Tanja Moszyk, Gästebetreuerin der Zeche Zollern. „Man bekommt großen Respekt für die Menschen, die in Pflegeberufen arbeiten. Ich finde, dass jeder, der die Möglichkeit hat, so eine Einrichtung näher kennen zu lernen, das auch tun sollte.“ Viele Aufgaben haben ihr Spaß gemacht, wie die Betreuung von Kreativnachmittagen, der Kochgruppe oder von geselligen Treffen bei Kaffee und Kuchen, bei denen die Bewohner den Kaffee mit einer alten Kaffeemühle selbst mahlen. Dabei war Profi-Betreuer Marco Neufeld immer Tanja Moszyks Partner, denn selbstverständlich müssen die „Springer“ aus dem Museum keine pflegerische Eigenverantwortung für die Bewohner übernehmen. „Dass Frau Moszyk hier war, war schon eine große Hilfe“, sagt Marco Neufeld. „Unsere Bewohner und Bewohnerinnen haben immer ein großes Redebedürfnis und Frau Moszykkann supergut mit ihnen umgehen.“

Sigrun Hüther, die Leiterin des Pflegezentrums, weiß aber auch, dass nicht jeder der Arbeit mit diesen „besonderen Menschen mit herausforderndem Verhalten“ gewachsen ist. Sie hat die „Gastarbeiterinnen“ aus dem Museum darum jeden Tag gefragt, wie sie zurechtkommen und ob sie sich wohl fühlen. „Denn zu dieser Arbeit kann man niemanden zwingen, erst recht niemandem aus einer ganz anderen Arbeitswelt“, so Hüther. „Man muss den Kontakt auch wollen und innerlich zulassen – und das ist nicht für jeden ´was.“

Innerhalb des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) gibt es Corona bedingt derzeit einigesolcher „Austauschprogramme“ für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Sich an diesen zu beteiligen,ist freiwillig.

Fotos (LWL/Herstell): 

Tanja Moszyk bedankt sich bei ihrem Anleiter Marco Neufeld mit einem „Grubentuch“ der Zeche Zollern für viele Wochen guter Zusammenarbeit

Drei Männer und ein Frau halten Horninstrumente in ihren Händen und winken

Horn-Konzert im Haus Am Apfelbach

Die Bewohner des LWL-Pflegezentrums „Am Apfelbach“ in Dortmund-Aplerbeck haben begeistert den Auftritt eines hochkarätig besetzten Hornisten-Quartetts im Garten ihrer Einrichtung verfolgt. Sie applaudierten von den Fenstern aus so lange, dass die Musiker sogar Zugaben geben mussten.

Ehrenamtlich spielten Monika Lorenzen (Solo-Hornistin der Dortmunder Philharmoniker), 

Tim Lorenzen ("tiefer" Hornist der Düsseldorfer Symphoniker), Jan Golebiowski (Solo-Hornist derDortmunder Philharmoniker), Yukako Golebiowski (Hornistin, ehemals Schleswig-Holsteinisches Sinfonieorchester).

Da es sich um zwei Ehepaare handelt, durften die miteinander Verheirateten (trotz der Aerosole) direkt nebeneinander spielen. Die Musiker hatten von sich aus angeboten, im Pflegezentrum aufzutreten, da sie momentan Corona-bedingt nicht so viel zu tun haben wie sonst, gerne vor Publikum auftreten und mit großer Freude neue „Locations“ ausprobieren.

Sigrun Hüther, der Leiterin des Pflegezentrums, war es natürlich eine Freude und Ehre! Der Auftritt war ein voller Erfolg!