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Zuhause sein

Wohnen bei uns

Jedes Leben ist geprägt durch seine Geschichte, Phasen und Stationen. Das Pflegezentrum unterstützt Sie dabei, individuell und möglichst eigenständig zu leben. Es steht allen pflegebedürftigen Menschen offen. Vorrangig werden jedoch Bewohner aufgenommen, die zusätzlich zu den altersbedingten körperlichen Einschränkungen und Behinderungen erhebliche psychische Beeinträchtigungen erfahren mussten.

Grafische Darstellung eines Hauses.

Wohnen bei uns

In erster Linie finden Menschen mit gerontopsychiatrischen Erkrankungen, deren Behandlung zwar weitestgehend abgeschlossen ist, die aber auf Grund ihrer Verhaltensauffälligkeiten nur im Rahmen einer speziellen  Pflegeeinrichtung betreut werden können, bei uns ihr Zuhause. Wir können auch eine geschützte Betreuung gewährleisten. 

Viele künftige Bewohnerinnen und Bewohner haben Jahre ihres Lebens in psychiatrischen Kliniken oder Heimen verbracht und sind im Rahmen des Enthospitalisierungsprozesses der psychiatrischen Kliniken in ambulante oder stationäre Wohnformen gewechselt. Mit Eintritt der Pflegebedürftigkeit sind sie mit ihrer Lebenssituation überfordert und können den an sie gestellten Anforderungen in den derzeitigen Wohnformen nicht mehr gerecht werden. Neben der Hilfe zur Pflege weisen sie einen stark erhöhten psychosozialen Hilfebedarf auf, der aufgrund ihrer langjährigen chronisch-psychiatrischen Erkrankungen besteht. Im Einzelfall kommen sie aus der Obdachlosigkeit oder können in häuslicher Umgebung von ihren alt gewordenen Eltern nicht mehr gepflegt werden. Mit unserem Konzept spezialisieren wir uns bewusst auf die Menschen, die wegen ihrer besonderen Verhaltensweisen und des besonderen Hilfebedarfs in nicht spezialisierten Pflegeheimen problematisch sind oder gar nicht erst aufgenommen werden: Demenzerkrankte mit hohem Hinlauf- und Bewegungsdrang und Orientierungsstörungen, Menschen mit einer geistigen Behinderung mit mangelndem Bewusstsein für Gefahren und eigenem Bedarf, psychisch Kranke und Abhängigkeitskranke mit eingeschränktem Sozialverhalten und Antriebsstörungen. 

Das Konzept für die vollstationäre Pflege verfolgt eine diagnosespezifische räumliche Trennung der Bewohner und Bewohnerinnen. Die insgesamt drei Wohnbereiche mit je 26 stationären Plätzen werden unterteilt in je zwei Hausgemeinschaften à 13 Plätzen, die nach dem sogenannten Hausgemeinschaftskonzept organisiert werden.